KRISENKOMMUNIKATION IM TERRORFALL UND BEI CYBERATTACKEN

Von realistischen Szenarien lernen

LIPS, die Luzerner Initiative für Frieden und Sicherheit, in Kooperation mit dem Schweizer Verband für Krisenkommunikation und der Hochschule Luzern, lädt Sie für das Jahr 2017 zu einer Konferenz mit einem hochaktuellen Thema ein:

KRISENKOMMUNIKATION IM TERRORFALL UND BEI CYBERATTACKEN

Von realistischen Szenarien lernen

Datum: Dienstag, 24. Oktober 2017
Zeit: 13:30 – 17:45 Uhr
Ort: in der Hochschule Luzern (neben dem Bahnhof)

Ausgangslage und Ziel der Konferenz

Ein Heckenschütze schiesst auf Züge und erpresst dadurch das betroffene Bahnunternehmen. Mittels Ransomware droht eine Täterschaft die Informatik eines Spitals lahmzulegen. In einem Geldinstitut werden Geiseln genommen. Oder es ereignet sich ein blutiger Anschlag mit zahlreichen Toten, Verletzten und Traumatisierten – Täterschaft unbekannt. Anschläge gegen Institutionen und Unternehmen können unterschiedliche Ausprägungen haben. Die Krisenkommunikation ist für den Verlauf solcher Krisen von überragender Bedeutung zur Herstellung von Geschlossenheit, Ruhe und Vertrauen. Die Konferenz will Kommunikationsfachleuten, Krisenverantwortlichen, Medienschaffenden, Studierenden und sicherheitspolitisch Interessierten ermöglichen, von realistisch geschilderten Szenarien und von deren Bewältigung zu lernen.

Diese Szenarien werden von Experten präsentiert, welche solche Krisen selber erlebt oder sich intensiv mit solchen Krisen befasst haben.

Ein weiteres Referat widmet sich der Rolle der Medien in der Krisenkommunikation. Sie müssen und wollen die Öffentlichkeit informieren, haben aber andererseits auch Verantwortung als Partner für die Krisenführung beziehungsweise Krisenlösung. Schliesslich unterliegen sie einer Dynamik, welche angesichts der sozialen Medien schwierig zu berechnen, geschweige denn zu steuern ist.

Ein Podium mit weiteren politischen Verantwortungsträgern und Experten vertieft das Tagungsthema anhand eines anhaltenden und komplexen Bedrohungsszenarios und bringt so zusätzliche Erkenntnisse ein.

LIPS, der VKK, die Hochschule Luzern und das Medienausbildungszentrum MAZ wollen mit der Konferenz den Erfahrungsaustausch fördern und Verantwortliche mit realistischen Szenarien auf reale Krisenlagen vorbereiten. Denn sachliche und überzeugende Kommunikation kann Leben retten, materielle Verluste verhindern und letztlich die Glaubwürdigkeit des Unternehmens prägen.

Zielgruppe:

Die Konferenz «Krisenkommunikation im Terrorfall und bei Cyberattacken» soll Entscheidungsträger und Interessierte mit unterschiedlichen Perspektiven sowie verschiedenem beruflichem und gesellschaftlichem Hintergrund zusammenführen. Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses am Thema will die Konferenz sowohl Expertinnen und Experten als auch interessierte Personen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ansprechen. Sowohl vor Beginn der Referate wie nach der Podiumsdiskussion bietet der Anlass eine wertvolle Gelegenheit zur Kontaktpflege und für persönliche Gespräche.

Impressionen